Mit Paaren, die heiraten wollen, freuen wir uns über Ihr Glück. Wir möchten Sie im Traugottesdienst mit dem begleiten, was wir als Gemeinde mitzugeben haben auf den gemeinsamen Weg. Das sind zum einen Gottes großes "Ja" zu uns Menschen; das ist zum anderen seine Zusage, uns zu begleiten - der Segen.

Zwischen diesen Teilen wird im Traugottesdienst das "Ja" zweier Menschen zueinander wiederholt. Irgendwann haben sie es sich ganz privat gegeben, irgendwann ist mit der standesamtlichen Eheschließung ein rechtlich geschützter Rahmen entstanden. Und nun wird dieses "Ja" zueinander öffentlich, vor Gott und der Gemeinde wiederholt. Es ist zugleich eine Art, wie wir Menschen auf Gottes großes "Ja" zu uns Menschen antworten.
Seine Liebe fordert unsere Liebe immer wieder heraus. Seine Treue hält allezeit, darum ist die Eheschließung auf die größtmögliche Dauer angelegt. Oder können Sie sich Liebe vorstellen, die einen anderen Endpunkt kennen will?
In alten Trauformeln heißt es, dass Gott in Christus "das Kreuz auch auf die Ehe gelegt hat". Der Traugottesdienst blickt darum nicht nur auf das Glück der zwei, die heiraten. Er hat auch im Blick, dass Paare einander immer wieder verletzen und Vergebung brauchen.