friedhof 1909Auszug aus dem VORAB des Gemeindebriefes vom Oktober-November 2019:

Gedanken zum November, wo besondere Tage des Gedenkens auf uns zukommen.
Volkstrauertag und Toten- oder Ewigkeitssonntag, Tage des besonderen Erinnerns an die Gräuel des Krieges und an unsere Verstorbenen. Viele haben auf unserem schönen Friedhof ihre Ruhestätte gefunden.
Eine Menge Planung, Arbeit und Pflege gehören dazu, den Friedhof in einem guten Zustand zu erhalten. Dazu hat sich der Friedhof im Laufe der Zeit geändert und weiter entwickelt. Der Raum für verschiedene Urnenbestattungsarten ist größer geworden, nach einer ersten wurde eine zweite Stelenanlage errichtet. Der Sturm Anfang des letzten Jahres hat große Lücken in den Baumbestand gerissen, inzwischen sind die Schäden beseitigt und neue Bäume gepflanzt worden.
Im Kirchenvorstand wurde die Initiative, unseren Friedhof im Norden durch ein Baumurnenfeld zu erweitern, aufgegriffen. Viel Planung ging der Anlage voraus, inzwischen sind diese Arbeiten mit der Pflanzung von 10 besonders ausgesuchten Bäumen und der Weganlage abgeschlossen. Hier können die Urnen der Verstorbenen unter dem Laubdach naturnah bestattet werden, um jeden Baum herum gibt es Raum für ca. 10 Urnen. Mittels einer besonders gestalteten Platte wird an die Verstorbenen erinnert. Oberhalb dieses Baumurnenfeldes soll eine Blühwiese den naturnahen Charakter dieser Anlage unterstreichen.
Viele Helfer und Akteure, Ehren- und Hauptamtliche haben daran mitgewirkt, dass unser Friedhof für uns alle so ein Ort der Ruhe und Besinnung sein kann. Dafür möchte ich mich zusammen mit allen Friedhofsbesuchern ganz herzlich bedanken.

Hans-Peter Mischer