Herzlich willkommen! Schön, dass Sie die Familientüte von unserem „Gottesdienst to go“ mitgenommen haben und nun in Händen halten!


Mit dieser „Gottesdiensttüte“ wünschen wir Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest! „Fürchtet euch nicht – Gott bei euch!“, so ist eine Aktion der evangelischen und katholischen Kirchen zu diesem „Corona-Weihnachten“ überschrieben. Dies bringt, so meine ich, genau zum Ausdruck, was die Botschaft dieses Festes ist, gerade auch in diesem Jahr.
Die Corona-Situation hat nun ausgerechnet in diesen Tagen wieder eine große Bedrohlichkeit erreicht. Wir leiden unter einem erneuten „strengen Lockdown“. Wie es weitergeht und wann diese Situation endet, wissen wir nicht.
Aber dennoch macht uns Gottes Kommen an Weihnachten Mut und gibt uns Kraft, gelassen und zuversichtlich weiterzugehen, was auch noch kommen wird.
Mit diesem „Gottesdienst to go“ möchten wir Sie hineinnehmen in einen Familiengottesdienst, der am Heiligen Abend gefeiert worden wäre, darin hätte auch die Tischlaterne mit Bildern aus der Weihnachtsgeschichte Verwendung gefunden.
Dazu finden Sie Anregungen für diese weihnachtlichen Tage, um gemeinsam Zeit zu verbringen. Wir hoffen, es passt für Sie.
Bleiben Sie in diesen weihnachtlichen Tagen gesund und von Gott behütet!

Im Namen des ganzen Pfarrteams von Horn und Bad Meinberg
Ihr Pfarrer Matthias Zizelmann

 

 

Gebet
Gott,
wir kommen an diesem Heiligen Abend zu dir,
so wie wir sind:
Müde und zugleich aufgeregt,
ungeduldig und voller Erwartung.
Mit anderen zusammen
oder allein für uns.
Wir alle kommen zu dir auf der Suche
nach dem Zauber der Weihnacht,
nach ihrer Bedeutung und ihrem Sinn.
Wir bitten dich:
Lass es Weihnachten werden in unseren Herzen,
in unseren Familien und Häusern.
Lass uns den Weg zur Krippe finden,
zu dem Kind, in dem du uns nahe kommst,
in dem du uns deine Liebe schenkst,
in dem du uns erlöst und befreist.
Amen.

Anleitung
In der „Weihnachtstüte“ findest Du/findet Ihr eine kleine Tischlaterne. Sie ist jetzt noch ganz schwarz. Aber sie lässt sich falten. Dazu musst Du/müsst Ihr die beiden Seiten vorsichtig auseinanderziehen und an den gestrichelten Linien falten. Dann entsteht schon die Laterne.
Auf der Außenseite siehst Du/seht Ihr jetzt Liedtexte. Sie lassen sich natürlich singen. Aber sie lassen sich, dadurch dass das Papier perforiert ist, auch vorsichtig heraustrennen.
Dann kommen die Bilder zum Vorschein. Sie erzählen die Geschichte von Jesu Geburt im Stall von Bethlehem. Und davon, wie die Engel zuerst den Hirten davon erzählten, dass hier ein besonderes Kind, Gottes Sohn, der „Retter der Welt“ geboren wurde.
In der Bibel kann man darüber folgendes nachlesen:

Biblische Geschichte aus Lukas 2
„Zu jener Zeit ordnete Kaiser Augustus an, dass alle Menschen in seinem Reich gezählt und für die Steuer erfasst werden sollten. Diese Zählung war die erste und wurde durchgeführt, als Quirinius Statthalter der Provinz Syrien war. Und alle gingen hin, um sich einschreiben zu lassen, jeder in die Heimatstadt seiner Vorfahren. Auch Josef machte sich auf den Weg. Aus Galiläa, aus der Stadt Nazaret, ging er nach Judäa in die Stadt Davids, nach Betlehem. Denn er stammte aus der Familie von König David.
Dorthin ging er, um sich einschreiben zu lassen, zusammen mit Maria, seiner Verlobten; die war schwanger. Während sie dort waren, kam für Maria die Zeit der Entbindung. Sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe im Stall. Denn in der Herberge hatten sie keinen Platz gefunden.
In jener Gegend waren Hirten auf freiem Feld, die hielten Wache bei ihren Herden in der Nacht. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie, und sie fürchteten sich sehr. Aber der Engel sagte zu ihnen: »Habt keine Angst! Ich habe eine große Freudenbotschaft für euch und für das ganze Volk. Heute ist euch der Retter geboren worden, in der Stadt Davids: Christus, der Herr! Und dies ist das Zeichen, an dem ihr ihn erkennt: Ihr werdet ein neugeborenes Kind finden, das liegt in Windeln gewickelt in einer Futterkrippe.«
Und plötzlich war bei dem Engel ein ganzes Heer von Engeln, all die vielen, die im Himmel Gott dienen; die priesen Gott und riefen:
»Groß ist von jetzt an Gottes Herrlichkeit im Himmel; denn sein Frieden ist herabgekommen auf die Erde zu den Menschen, die er erwählt hat und liebt!«
Als die Engel in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: »Kommt, wir gehen nach Betlehem und sehen uns an, was da geschehen ist, was Gott uns bekannt gemacht hat!« Sie liefen hin, kamen zum Stall und fanden Maria und Josef und bei ihnen das Kind in der Futterkrippe. Als sie es sahen, berichteten sie, was ihnen der Engel von diesem Kind gesagt hatte.
Und alle, die dabei waren, staunten über das, was ihnen die Hirten erzählten.
Maria aber bewahrte all das Gehörte in ihrem Herzen und dachte viel darüber nach.
Die Hirten kehrten zu ihren Herden zurück und priesen Gott und dankten ihm für das, was sie gehört und gesehen hatten. Es war alles genauso gewesen, wie der Engel es ihnen verkündet hatte.

Ein paar Gedanken
So erzählt die Bibel von der Geburt Jesu im Stall von Bethlehem.
Ein besonderes Kind wird da geboren.
Die Engel erzählen es zuerst den Hirten.
Und die Hirten möchten sehen, was da geschehen ist.
Sie finden alles so, wie die Engel es beschrieben hatten.
sie staunen darüber. Und erzählen weiter, was sie gesehen haben.
So hat die Botschaft schließlich uns erreicht, so dass wir Weihnachten feiern können.
Dabei denken wir an die Geburt Jesu.
Und freuen uns, weil Gott in diesem Kind zu uns auf die Erde kommt. Er zeigt uns damit, dass er uns ganz nahe sein möchte und uns begleitet überallhin, wo wir sind.
„Habt keine Angst!“, sagen die Engel den Hirten.
Und so können auch wir es zu Weihnachten hören: Wir müssen keine Angst haben, weil Gott bei uns ist.
So feiern wir es, auch wenn es dieses Jahr anders Weihnachten wird als sonst. So können wir uns freuen, auch wenn es Dinge gibt, vor denen wir Angst haben.
Gott ist bei uns, und damit gibt er uns Kraft und Mut, auch die gefährlichen Situationen zu überstehen.

Gebet
Wir stehen gleichsam an deiner Krippe,
Gott,
staunen, danken, hoffen und freuen uns,
dass du zu uns gekommen bist.
In unsere Häuser
und in unsere Herzen.
Wir bitten dich,
Gott,
für alle,
deren Leben in Dunkelheit gehüllt ist,
in die Dunkelheit der Armut und der Not,
in die Dunkelheit der Trauer und der Trostlosigkeit,
in die Dunkelheit der Einsamkeit und der Verzweiflung.
Mache ihr Leben hell,
wie du die Nacht über Bethlehem hell gemacht hast.
Lass dein Licht leuchten.
Und hilf uns,
ihnen dein Licht zu bringen.
Amen.

 

Herzlich willkommen! Schön, dass Sie unseren „Gottesdienst to go“ mitgenommen haben und nun in Händen halten!


Mit dieser „Gottesdiensttüte“ wünschen wir Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest! „Fürchtet euch nicht – Gott bei euch!“, so ist eine Aktion der evangelischen und katholischen Kirchen zu diesem „Corona-Weihnachten“ überschrieben. Dies bringt, so meine ich, genau zum Ausdruck, was die Botschaft dieses Festes ist, gerade auch in diesem Jahr.
Die Corona-Situation hat nun ausgerechnet in diesen Tagen wieder eine große Bedrohlichkeit erreicht. Wir leiden unter einem erneuten „strengen Lockdown“. Wie es weitergeht und wann diese Situation endet, wissen wir nicht.
Aber dennoch macht uns Gottes Kommen an Weihnachten Mut und gibt uns Kraft, gelassen und zuversichtlich weiterzugehen, was auch noch kommen wird.
Mit diesem „Gottesdienst to go“ möchten wir Sie hineinnehmen in den Gottesdienst, der am späten Abend des Heiligabends gefeiert wird, ruhig, meditativ und mit viel Musik. Die Gedanken beziehen sich auf ein Gemälde des belgischen Malers Hugo van der Goes aus dem 15. Jahrhundert mit dem Titel „Anbetung der Hirten“. Sie möchten eigenes Entdecken und Weiterdenken anregen.
Dazu finden Sie Gebete und ein Segenswort, mit dem auch selbst eine kurze Andacht gefeiert werden kann.
Bleiben Sie in diesen weihnachtlichen Tagen gesund und von Gott behütet!

Im Namen des ganzen Pfarrteams von Horn und Bad Meinberg
Ihr Pfarrer Matthias Zizelmann