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Umbau

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Das vorhandene Pfarrheim in Horn ist dringend sanierungsbedürftig und so für unsere Gemeindearbeit nicht mehr optimal nutzbar. Deshalb ist das mit dem Erzbischöflichen Generalvikariat eng abgestimmte Projekt „Einbau eines Pfarrheimes in die Heilig Kreuz Kirche in Horn“ entstanden. Dies führt dazu, dass künftig Unterhaltungs- und Betriebskosten deutlich eingespart werden können. Kirche und Pfarrheim sind energiewirtschaftlich eine kompakte Einheit. An Festtagen wird die Kirche in der bisherigen Größe zur Verfügung stehen. Neben der Sanierung der Kirche entstehen mit dem Projekt u.a. ein großer Gemeinschaftsraum, zwei Gruppenräume, behindertengerechte Toiletten und eine Küche. Die Räume sind getrennt nutzbar.
Wir freuen uns. Gottes Segen wird uns begleiten.

Das Gemeindehaus Horn kommt in die entscheidende Phase
Modellprojekt für das Erzbistum Paderborn in Horn-Bad Meinberg
Gemeindehaus Horn wird in die Kirche Heilig Kreuz integriert
Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat beschäftigen sich seit ca. zwei Jahren mit der Thematik der Sanierung des Gemeindehauses in Horn aus dem Jahre 1952.
Der Sanierungsbedarf ist mit einem Investitionsaufwand von weit über 300.000 Euro enorm hoch. Die Kirche selbst steht ebenso zur Sanierung an. Sie wurde in zwei Bauabschnitten in den Jahren 1934 und 1958 gebaut und verfügt über insgesamt 220 Sitzplätze. Pfarrer Hans Günter Voß, zugleich Leiter des Pastoralverbundes Lippe-Süd: „Die Finanzen sind knapp, so dass wir überall sparen müssen. Auf der anderen Seite wollen wir als Kirche und auch als Christen alles tun, damit die Gemeindemitglieder aktiv ihren Glauben leben können. Dazu gehört die Gemeinschaft in den Gottesdiensten, aber auch andere Aktivitäten. Die Kinder, Jugendlichen und Familien sind uns dabei besonders wichtig; denn sie sind die Kirche von morgen.“
Da die Kirche genügend Raum bietet, entstand die Idee, die Kirche als Gottesdienst- und Gemeinderaum zu nutzen. Eine nicht immer einfache Diskussion war innerhalb der Gemeinde damit verbunden. Die Idee fand jedoch beim Erzbischöflichen Generalvikariat in Paderborn erfreuliche Unterstützung. Ein Modellprojekt für das Bistum wurde geboren, denn die Situation, dass Gläubige sich von ihren lieb gewonnenen Gebäuden verabschieden müssen, stellt sich für andere Kirchengemeinden ähnlich dar.
Bei den Architekten Schmehrsahl/Biermann/Prüßner aus Bad Salzuflen wurde ein Vorentwurf mit mehreren Varianten in Auftrag gegeben. In Kooperation mit dem Baureferat des Erzbischöflichen Generalvikariates wurde die Variante ausgesucht, die finanziell günstig, aber auch „sensibel mit der Kirche umgeht“. Nach dieser Variante wird die Kirche Heilig Kreuz etwa mittig eine mobile Trennwand erhalten. Hierdurch wird die Nutzung der gesamten Kirche bei besonderen Anlässen und Hochfesten ermöglicht. In dem jüngeren Teil von 1958 bleibt die alte Nutzung als Kirche mit 128 Sitzplätzen unverändert. Der vordere, ältere Teil aus dem Jahr 1934 wird ein Ort für Gemeindearbeit, Kinder-, Jugend- Familien und Seniorenarbeit sowie für sonstige Veranstaltungen. Hier entstehen u.a. ein großer Versammlungsraum mit angrenzender Aufwärm-Küche, Abstellraum und ein kleiner Gruppenraum im Bereich der jetzigen Orgelbühne. Im Bereich der Sakristei entstehen neue, behindertengerechte Sanitäranlagen und ein weiterer Versammlungsraum.
Seitwärts des angrenzenden Parkplatzes entsteht ein neuer Zugang unter einem geschlossenen Glasgang, der sozusagen an die Längsseite der Kirche angelehnt wird.
