Evangelische Kirchengemeinde Bad Meinberg

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Kyrkekvarn im Herbst – Eis und Schnee nicht in Sicht!

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Schwedenfreizeit der Konfirmanden 2011

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schweden_11_088Auf dem Vortreffen wurde Schnee und Kälte angekündigt - zum Glück kam es ganz anders. Am Freitagabend hieß es erst mal warten auf den Bus, denn der stand noch im Stau. Doch nach langer Fahrt kam dann endlich Haus Sörgarden in Sicht. Zählen und Zimmerverteilung war nach einigem „Hin und Her" auch erfolgreich abgearbeitet. Sonntag ging es dann in den Gottesdienst in die wunderschöne Kirche in Sandhem, direkt mit Seeblick. Alles nur Schwedisch, da versteht man ja nichts! Diese Befürchtung traf nicht ein. Der Pfarrer vor Ort baute spontan deutsche Begrüßung, Erklärung des Gottesdienstes und deutschen Segen ein.

 

Am Nachmittag stand dann die erste Kanutour auf dem Programm, ohne Wasserschäden haben das alle Konfirmanden hinter sich gebracht. Am Dienstag konnten dann endlich die mitgebrachten schwedischen Kronen unter die Leute gebracht werden. Die Einen konnten gar nicht genug ausgeben, andere dagegen hatten eher Probleme an Geld zu kommen! Am Abend war dann Probeputzen und Pizzaschlacht angesagt! Zwei starke Männer kneteten in der Küche fleißig Teig. Wer braucht da noch Fitnesstraining! Teigkneten für über fünfzig Leute ohne technische Hilfsmittel tut' s auch! Allerdings sollte Mann dabei keinen nigelnagelneuen Pullover tragen - außerdem haben wir gelernt, dass schwedisches Backpapier sehr besonders ist! Am Donnerstagvormittag stand die inhaltliche Arbeit auf dem Programm. An acht unterschiedlichen Stationen setzten sich die Konfirmanden mit dem „Vater unser" auseinander. Weiterhin sorgte die Eisbelohnungspraxis für Verwirrung. Strategien an ein Eis zu kommen waren zum Teil sehr kreativ! Betreuer wurden mit Eis aus anderen Galaxien gelockt, doch lasst euch sagen: schwedisches Starwarseis ist anders! Eklig anders! Nachdem das traditionelle „Stiller Freund Spiel" wegen zu lauter Kommunikation abgebrochen werden musste, stieg die Verbrechensrate beim Traditionsspiel „Mörder" im Verlauf des Donnerstags extrem an. Der kreative Mörder ließ nur wenige überleben. Natürlich durfte ein Besuch in der Innenstadt von Jönköping und damit auch ein Besuch im Streichholzmuseum nicht fehlen. Am letzten Abend in Schweden liefen dann bei einigen über „Sechzehnjährigen", die ersten Tränen. Spione haben berichtet, dass bei der Rückkehr in Horn das kollektive Heulen aller losgegangen sei! Fahrt doch nächstes Jahr einfach alle wieder mit! Es soll ja Möglichkeiten geben den Konfirmandenunterricht zu verlängern!? Wir haben selten eine so stressfreie, nicht zickende, koch-und arbeitswillige Gruppe erlebt. Ok, EINE Ausnahme gibt es! Die illegalen total unlustigen Aktionen mit Ole lassen tief blicken. Sollen ja auch Teamer dabei beobachtet worden sein, aber das ist bestimmt nur ein Gerücht! Trotzdem hinterlasst ihr große Fußstapfen - alle nachfolgenden Teamer müssen sich warm anziehen! Aber im Ernst: das größte DANKE geht in diesem Jahr an alle Teamer. Es macht einfach Spaß mit Leuten Freizeiten zu machen, die wissen was sie tun, nicht lange diskutieren, anpacken und abgedrehten Humor von über „Dreißigjährigen" ertragen! Wir schreiben nächstes Jahr Postkarten in alle Welt und werden einige von euch vermissen!

 

Angela Meier

 

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